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Computer für Afrika |
| Veröffentlicht von Klaus-Michael (kml) am 19.03.2010 |
Der Schatz eines jeden Landes ist die Arbeitskraft und Kreativität seiner Bürger. Um so wichtiger ist die Ausbildung junger Menschen, sie sind die Zukunft ihrer Gesellschaft.
In der Demokratischen Republik Kongo unterstützt der Lazarus-Orden auch deshalb den Aufbau und die Ausrüstung von Schulen und beruflichen Ausbildungsstätten. In unserem Land gehört die Ausbildung am und mit dem Computer zum Standard. In vielen anderen Ländern sieht das anders aus. Bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst im Kongo von unter 40 € ist die Anschaffung für viele Schulen nicht möglich. Dazu kommen die Lizenzgebühren für Software und Betriebssysteme.
Eine Gruppe von interessierten Menschen hat seit 4 Jahren da eine eigene Idee. Rund um den Dipl. Ing. Hans-Peter Merkel hat sich die Gruppe linux4afrika gebildet.
Auf der didacta in Köln, der größten Fachmesse für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche in Europa und der wichtigsten Weiterbildungsveranstaltung der Branche hatten wir Gelegenheit das Projekt und seine Schöpfer kennenzulernen. Vor allem in Kenia, Tansania und Mozabique rüsten sie Schulen mit Rechnern aus.
Jedes der nach Afrika gesandten Netze besteht aus einem Terminal-Server und bis zu 25 Client-Rechnern. Dazu Netzwerkkabel, eine Hub und eine USV (unabhängige Strom Versorgung) für den Server. Die Arbeit leistet der Sever, die Clients kommen ohne eigene Festplatte aus und können auch aus älteren, gespendeten Rechnern bestehen. Als Betriebssystem kommen Linux-Produkte zur Anwendung. Alle Programme sind mit OpenSource Lizenzen für alle Anwender kostenlos.
| ohne ihn kein LINUX |
Neben dem Office-Paket stehen allen Usern Browser, Mailprogramme, Bildbearbeitung und einige Spiele zur Verfügung. Die wenigsten afrikanischen Schulen verfügen zur Zeit über einen Internetzugang. Der Server hat aber einen eigenen Apache-Server und stellt allen Clients das eigene Netz zur Verfügung. Dazu kommt das lokal gespeicherte Wissen aus dem Bereich Wikipedia in der eigenen Landessprache. Auch ein eigener Mailserver ist aktiv. Die Arbeit mit eigenen Netz entspricht dem Umgang mit dem Internet. Selbst eigene Homepages lassen sich mit dem eigenen CMS-System verwirklichen.
Mit diesem Wissen und der Erfahrung aus Ostafrika werden die Freunde aus Freiburg auch uns unterstützen. In den nächsten Monaten wird unser Helfer Helio Haase nach Freiburg fahren und in die Feinheiten der Administration eingewiesen. Wir werden einen Server mit einer Festplatte von 500 GB aufbauen und gespendete Rechner als Clients einrichten. Wenn alles ausgiebig getestet wurde, wird die Sprache auf französisch umgestellt. Zum Schluß wird alles verpackt und in den Kongo geschickt.
Spender und Interessierte Helfer melden sich bitte beim Landesverband NRW.
Die Homepage linux4afrika finden sie hier.
Zuletzt geändert am: 20.03.2010 um 11:32
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